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Unter Elektrotherapie werden alle Behandlungsverfahren zusammengefasst, bei denen die elektrische Energie unmittelbar therapeutisch genutzt wird. Drei Frequenzbereiche werden in der Elektrotherapie unterschieden: |
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Niederfrequenz-Therapie = 0 bis 1000 Hz(Schwellstrom, Galvanisation) Mittelfrequenz-Therapie = bis 100 KHz (Interferenzstrom) Hochfrequenz-Therapie = Über 100 kHz (Ultraschall, Dezimeterwelle) So sind bisher folgende physiologische Wirkungen des elektrischen Stromes in der Therapie bekannt: Eine gute Hyperämie (Steigerung der Durchblutung), beim galv. Strom bis zu 600% Durchblutungssteigerung in der Haut und den oberflächlichen Muskelschichten bis schließlich in tiefliegenden Gewebsschichten die Durchblutungssituation noch bis zu 300% gesteigert wird. Abwehrstoffbildende und entzündungshemmende Vorgänge werden |
angeregt. Gute Resorptionssteigerung - bestehende Hämatome (blaue Flecke....) werden schneller abgebaut. Leistungsschwache Muskulatur kann wieder kann wieder unter Spannung gebracht werden und leichtere schlaffe Lähmungserscheinungen können mit der Elektrotherapie wieder in die Bewegungssituationen des Alltags integriert werden. Der therapeutische Ultraschall : Er entwickelt seine Wirkung erst deutlich unter der Haut. Er hat ein maximale Eindringtiefe von 7 bis 8 cm. Optimal wirksam ist er jedoch bei der Hälfte der Eindringtiefe. An der Grenzschicht zweier unterschiedlicher aufeinander-liegender Gewebe (Haut auf Fett, Fett auf Muskel oder Muskel auf Knochen) kommt es bedingt durch den unterschiedlichen Resorptionskoeffizienten der Gewebe zu Reflexionen des Schalls. Hier entsteht neben einer Durchblutungssteigerung noch eine deutliche Steigerung der Zellwanddurch-lässigkeit, was eine gute entzündungshemmende und entstauende Wirkung zur Folge hat. |
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